Geschichte bei wissen.de

Geschichte ist spannend: Viele aktuelle Geschehnisse und moderne Gesellschaftsformen lassen sich durch Kenntnisse aus der Geschichte erklären.
  1. Am 19. Mai 1845 begibt sich der britische Polarforscher Sir John Franklin auf seine dritte und letzte große Forschungsreise. Er soll das geografische Rätsel um die sagenumwobene Nordwestpassage zwischen Nordamerika und der Arktis lüften – und damit einen kürzeren Seeweg von Europa nach Asien finden. Doch seine Fahrt ins Eismeer endet in einer Katastrophe.
  2. Am 8. Mai 1945 endete eine Ära: Der Zweite Weltkrieg war vorbei, Nazi-Deutschland zerschlagen und der Holocaust zu Ende. Für viele Länder in Europa ist dieser Tag daher schon seit damals ein Tag des Feierns, für sie ist es der Tag der Befreiung. Deutschland allerdings tat und tut sich mit diesem Gedenktag von jeher schwer. Denn der 8. Mai erinnert auch daran, dass viele Deutsche im Krieg und im Dritten Reich zu Mittätern wurden – und dass erst der Sieg der Alliierten dies beendete.
  3. Die aktuelle Corona-Pandemie ist bei weitem nicht die erste Seuche, die weltweit grassiert und tausende von Todesopfern fordert. In den letzten 2.000 Jahren gab es immer wieder Erreger, gegen die die Menschheit nahezu machtlos war. Während einige dieser Seuchen, darunter die Influenza, bis heute wiederkehren, sind andere inzwischen besiegt. Hier ein Überblick über zehn folgenschwersten Pandemien der letzten 2.000 Jahre.
  4. Eigentlich wollte der englische Seefahrer James Cook das legendäre Südland finden – einen riesigen Kontinent, den man seit der Antike auf der Südhalbkugel vermutete. Diese Terra Australis fand Cook zwar nicht, dafür brachte er es auf drei entdeckungsträchtige Fahrten in die Südsee - und wurde einer der ersten Europäer, die Australien betraten. Am 19. April 1770 erreichte Cook erstmals die Ostküste dieses Kontinents.
  5. Raffael wurde von seinen Zeitgenossen als "Gott der Kunst" verehrt und auch heute gilt der Maler noch als einer der ganz Großen. Experten zählen ihn zu den wichtigsten Vertretern der italienischen Hochrenaissance. Doch vielen Laien ist Raffael ebenfalls ein Begriff – immerhin hat er der Nachwelt so berühmte Werke wie die Sixtinische Madonna hinterlassen. Vor 500 Jahren starb der Künstler, der trotz seiner kurzen Schaffenszeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.